Herzlich Willkommen zu deinem ersten Online Malkurs von WAYRA Arts!

Ich bin’s Nora! Ich freue mich, dass ich dich ein Stück auf deinem künstlerischen Weg begleiten darf. Acrylfarben gehören zu meinem liebsten Malmittel und in diesem kostenlosen Malkurs werde ich dir zeigen, wie ich das Tigerbild in 7 Schritten gemalt habe.

Lass’ uns loslegen mit deinem Tigerbild!

Bevor du startest: Lade dir mein E-Book herunter. Darin findest du eine Checkliste mit den Materialien, die du für dieses Projekt benötigst.

In den folgenden 7 Videos siehst du den kompletten Entstehungsprozess vom Tigerbild. Passend zu jedem Video findest du meine Erklärungen. Darin beschreibe ich dir meine Vorgehensweise und beschreibe dir meine Maltechniken.

Solltest du mitmalen, dann pausiere die Videos wann immer du mehr Zeit benötigst.

Ich wünsche dir viel Freude mit deinem Bild!

Deine Nora!

P.S.: Teile dein Tigerbild gern bei Instagram und verlinke mich @wayra.arts – dann kann ich dir ein kurzes Feedback zu deinem Bild geben!

 

Bei Rückfragen:

Hinterlasse mir unter diesem Youtube-Video ein Kommentar, wenn du Fragen zu einer Maltechnik hast, nicht weiter kommst oder mir ein kurzes Feedback senden möchtest. Ich freue mich, von dir zu lesen!

Schritt 1

Grobe Skizze mit dünner Acrylfarbe

Richte dir deinen Maltisch ein und halte Acrylpapier, Farben und Pinsel bereit. Im ersten Schritt machst du eine grobe Skizze von einem Tigerkopf. Vorlagen findest du bei Google oder Pinterest. Ich empfehle immer, eine freie Skizze anzulegen, also die Vorlage nicht kopieren. So entsteht ein Bild auch wirklich in deinem Stil.

Mische dir mit viel Wasser und den Farben Gelb, Rot und etwas Blau einen transparenten Braunton. Verwende wirklich wenig Farbe und viel Wasser.

Mit einem spitzen Pinsel kannst du nun deine Vorlage auf dein Acrylblatt übertragen. Details spielen keine Rolle. Übertrage die hauptsächlichen Merkmale: Die Kopfform, Ohren, Mund, Nase und Augen. Justiere deine Acrylzeichnung, wenn die Proportionen noch nicht stimmen. Die Zeichnung wirst du später ohnehin übermalen, also keine Angst vor Fehlern.

Schritt 2

Hintergrund lasierend malen

Als nächstes malst du den Hintergrund. Ich persönlich mag einen transparenten Farbauftrag mit viel Wasser. Dieser lässt sich schnell verteilen und hat den Effekt von Aquarell.

Ein helles Türkis-Blau setzt einen schönen Kontrast zum orangen Tigerkopf. Du kannst natürlich auch einen anderen Farbton für deinen Hintergrund wählen.

Trage den Hintergrund zügig auf, damit sich die Farbe gleichmäßig verteilt. Denke daran: Acrylfarben trocknen schnell.

Schritt 3

Farben mischen (Tigerkopf)

Bevor du beginnst, den Tigerkopf zu malen, mischst du die wichtigsten Farbtöne. Dafür brauchst du ausschließlich die Grundfarben Rot, Gelb und Blau. Mit diesen Farben kannst du auch einen sehr dunklen Ton mischen, mit dem du die Schattenbereiche malst.

Beginne beim Mischen immer mit dem Farbton, der am meisten dominiert. Im Fall von unserem Tiger wäre das ein heller Orangeton. Diesen mischst du aus Rot, Gelb und Weiß. Für die dunkle Abstufung mischst du diesem Ton etwas mehr Blau hinzu und für hellere Bereiche ergänzt du mehr Weiß.

Sobald du die Farben vorbereitet hast, starte direkt mit dem Tigerkopf. Acrylfarben trocknen schnell und du möchtest verhindern, dass die gemischten Farben zu schnell fest werden.

Schritt 4

Tigerkopf mit der Aufbautechnik malen

Jetzt kommt der Teil, der am längsten Zeit in Anspruch nimmt. Du malst deinen Tigerkopf mit der Aufbautechnik. Das bedeutet, dass du mehrere Farbschichten übereinander aufträgst und kontinuierlich ineinander vermischst.

Du startest mit der ersten Grundierung des Kopfes. Dafür trägst du an jedem Kopfbereich den jeweiligen Farbton auf. Schon jetzt kannst du leichte Farbübergänge mischen, ist aber nicht zwingend erforderlich. Sobald du den gesamten Kopf mit Farbe gefüllt hast, lässt du die erste Farbschicht trocknen.

Danach machst du weiter und trägst die Farbtöne erneut auf. Du wirst feststellen, dass die Farben beim zweiten Farbauftrag besser decken und mehr leuchten. Nun vermischst du die Farbtöne immer mehr ineinander (dort wo sich Farbverläufe befinden).

Beobachte den Kopf ganz genau. Wo fällt Licht und wo Schatten? Wo befinden sich glatte Kanten und wo siehst du Farbverläufe? Ein genaues Studieren des Objekts wird dir beim Malen helfen.

Wenn die Farbflächen stehen, dann beginne mit den Details: Augen, Nase, Mund. Verwende hierfür einen kleineren, spitzen Pinsel.

Schritt 5

Details malen

Weiter geht’s mit dem Tigermuster! Jetzt wird deine akribische Arbeit im Vorfeld belohnt. Du wirst staunen, wie realistisch dein Bild aussieht, sobald du Streifen und Punkte gemalt hast.

Entweder nutzt du den dunkelsten Ton, den du mit Rot, Blau und Geld mischen kannst oder du fügst deiner Farbe noch etwas Schwarz hinzu, damit der Kontrast noch sichtbarer wird.

Für die Muster reicht bereits ein Farbauftrag. Beobachte genau, wo sich die Muster befinden und dann viel Freude beim Malen!

Schritt 6

Pflanzen mit Tiefeneffekt malen

Wenn dein Tigerkopf steht, machst du weiter mit dem Hintergrund. Mit der Lasurtechnik kannst du Pflanzen leicht transparent malen und erhältst dadurch einen schönen Tiefeneffekt.

Am besten wählst du den Farbton von deinem Hintergrund und machst ihn etwas dunkler. Danach fügst du der Farbe wirklich viel Wasser hinzu, sodass die Farbe schön verwässert ist. Wenn du unsicher bist, teste das Ergebnis erstmal auf einem Übungsblatt.

Orientiere dich gern an meinem Bild oder suche dir Vorlagen von tropischen Pflanzen und Blumen bei Google oder Pinterest.

Jetztmalst du die unterschiedlichen Pflanzen in den Hintergrund und lässt die Farben anschließend gut trocknen.

 

Schritt 7

Blumen im Vordergrund malen

Zum Abschluss folgen die Blumen, die sich im Vordergrund befinden. Die Kombination aus transparenten Pflanzen und deckenden Blumen erzeugt einen tollen Effekt.

Für violette Blumen empfehle ich dir den Farbton Magenta (ebenfalls eine Grundfarbe). Damit lässt sich Lila leichter mischen als mit Rot.

Bei den Blumen wendest du wieder die Aufbautechnik an. Du grundierst zunächst die Fläche mit dem dominierenden Farbton und erzeugst erste Farbverläufe hinzu dunkel (Schatten) und hinzu hell (Lichtbereiche).

Ein zweiter Farbauftrag sorgt für mehr Leuchtkraft der Farben und anschließend kannst du Details in deine Blumen malen. Das wären Muster, Blattadern, Konturen, Punkte.

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